Bei der Pulverbeschichtung oder der Pulverlackierung werden Ihre Werkstücke aus Aluminium und verzinktem Stahl mit Pulverlack beschichtet. Hierbei verwenden wir ausschließlich zertifizierte Pulver, die eine entsprechende Farb- und Glanzstabilität in langjährigen Versuchsreihen unter Beweis gestellt haben.

 

Unsere besondere Stärke besteht in der Kombination von Aneloxieren und Pulverbeschichten, so dass Ihre Werkstücke z.B. auch für den Einsatz im Seeklima geeignet sind.

Maximale Abmessungen
der zu beschichtenden Teile

Länge

Tiefe

Breite

bis zu

bis zu

bis zu

7000 mm

1550 mm

800 mm

Verfahrensbeschreibung

Eine Beschichtungsanlage besteht aus Oberflächenvorbehandlung (Reinigung und Aufbringen einer Konversionsschicht), Zwischentrocknung, elektrostatischer Beschichtungszone und Einbrennofen.

Die zur Pulverbeschichtung verwendeten Pulverlacke bestehen im Allgemeinen aus trockenen, körnigen Partikeln, die zwischen 1 und 100 µm groß sind. Chemisch basieren diese meist auf Polyesterharzen.

 

Schritt 1: Vorbehandlung

Unter dem Begriff Oberflächenvorbehandlung oder Vorbehandlung werden alle Schritte zusammengefasst, die vor der Beschichtung mit Pulverlack durchgeführt werden. In der Regel sind dies die Reinigung, das Beizen, sowie die Aufbringung einer Konversionsschicht. Die gesamte Vorbehandlung dient dazu, eine bessere Abstimmung zwischen Untergrund und Lack zu erzielen. Eine unzureichend durchgeführte Vorbehandlung kann zu Fehlern im Lackfilm führen.

 

Schritt 2: Aufbringen des Pulvers

Die Bezeichnung elektrostatische Oberflächenbeschichtung stellt einen Sammelbegriff für das Aufbringen einer oder mehrerer Schichten mit Hilfe elektrischer Feldkräfte dar. Dabei wird der zu beschichtende Gegenstand gegenüber den Teilchen des Beschichtungsstoffes entgegengesetzt aufgeladen. So lassen sich zum Beispiel Lackpartikel gezielt ohne Zwischenträger zur Werkstückoberfläche transportieren und dort als Überzug niederschlagen.

Eine Pulverwolke aus geladenen Pulverpartikeln wird hierbei in einer speziellen Pulverkabine verteilt und das geerdete Werkstück fährt an einem Warenträger durch die Wolke, wobei sich das Pulver möglichst gleichmäßig  an dem zu beschichtenden Werkstoff abscheidet.

 

Schritt 3: Vernetzung

Die Vernetzung erfolgt mit Hilfe von hohen Temperaturen.

Die ideale Abfolge beim Einbrennen ist: Schmelzen der einzelnen Pulverpartikel, Verlauf und Benetzung der Oberfläche und die anschließende Vernetzung.

Pulverlacke bestehen aus mehreren Komponenten die durch Zufuhr von Wärme aktiviert werden und entsprechend der o.g. Abfolge reagieren.

Farbe, Glanz und Struktur der fertigen Oberfläche werden durch den Einsatz des Pulverlacks bestimmt. Dieser steht von verschiedenen Herstellern in einer umfassenden Vielzahl zur Verfügung.

 

Insbesondere die Feinheiten in der Vorbehandlung von mit Pulverlacken versehenen Aluminium-Profilen oder –Blechen sind von elementarer Bedeutung. Deshalb fragen Sie uns, damit wir Ihnen die bestmögliche Beratung und den bestmöglichen Service anbieten können, wenn es um die einzelnen Prozessschritte bei Ihrem Bauvorhaben geht. Als Dienstleister im Beschichtungsbereich sind wir ein Teil in der gesamten Wertschöpfungskette und wir wollen, dass Sie und Ihr Auftraggeber den größten Nutzen aus unserer Leistung erzielen.

Vorteile

· Lösungsmittelfreie und ungiftige Beschichtung

· Umweltschonend und emissionsarm

· Langlebige, pflegeleichte Oberflächen

· Hoher Korrosionsschutz bis zu maritimen Anwendungen (Meeresklima + Schwimmbäder)

· Gute mechanische Eigenschaften und witterungsbeständig

Neben RAL-, DB- und NCS-Farbtönen erhalten Sie auf Wunsch bei uns weitere Pulverlack-Spezialitäten:

· RAL-Perlfarbtöne, Metallicfarben und Klarlack

· Hochwetterfest-Qualität

· Hochabriebfeste Qualität (mit Taber Abraser Instrument bis 800 Runden gemessen)

· Fluorpolymer-Qualität für Fassadenanwendungen höchster Güte

· Anti-Graffiti-Qualität

· Elektrisch ableitfähige Qualität

· Epoxy-Primer auf Pulverbasis (als Grundierung)